heute als ich im bus gefahren bin, hab ich sie gesehen! das muss sie gewesen sein: das alternativste mädchen der welt! vielleicht auch nur dieser stadt, da ich zu hyperbeln neige, aber verdammt alternativ war sie auf jeden fall. keine schminke, unkonventioneller haarschnitt. schmuck ausschließlich aus holz. und das stammt bestimmt nicht von der holzmafia aus madagaskar. bestimmt aus dem eine-welt-laden oder sowas. fair trade und so. weite hose aus leinen, oberteil bestimmt nicht von h&m. h&m ist böse. auf mode legt sie keinen wert, sie erschafft ihre eigene. und dennoch ist sie dabei nicht uncool. so souverän, wie sie das alles rüberbringt. es ist eine message, eine message an die welt. hey, welt, ich bin anders. ich denke selbst. und dann holt sie ihren snack aus der tasche: eine möhre. nicht geschält. das ist ein arschtritt für unilever & co. fleisch isst die ganz bestimmt auch keines.

ich weiß ja nicht, ich bewundere diese menschen, aber irgendwo muss ich mich doch fragen, ob ich ihnen ihre authentizität abkaufen soll? machen die das so, weil sie wirklich gerne so leben? mit gutem gewissen, so vollkommen, perfekt und makellos. oder ist das alles auch nur ein  massenphänomen, auch wenn sich diese massen eher in grenzen halten. ist es ein trend? oder, ich drücke mich mal anders aus, ist es einfach nur eine masche, ein outfit, eine subkultur? eine form von mode, die anti-mode? ist es tiefgründiger protest gegen die gesellschaft oder ist es mehr ein zwanghaftes alternativ- und individuellsein, um sich von der masse abzugrenzen? so wie es alle subkulturen versuchen, nur radikaler? aber muss das dann nicht furchtbar anstrengend sein? man muss ja alles richtig machen, man darf keine klamotten kaufen, die in 3te-weltländern hergestellt werden, man darf keine produkte essen, kaufen oder sonstwie konsumieren, bei denen tiere zuschade kommen, gemüse darf nicht gespritzt werden, mann darf genau genommen auch die meisten handys nicht kaufen, keinen ipod haben, weil da demoralisierte und verkommene konzerne dahinterstecken, fernsehen ist böse, hollywood ist mainstream und wie fahren die in den urlaub? flugzeug darf man nicht, schiffe sind glaub ich auch nicht so cool, es sei denn man segelt und autos gehen eigentlich sowieso gar nicht, es sei denn sie fahren mit gemüse. oder machen die das dann alles heimlich, wenn niemand zusieht? ich weiß ja nicht. kompliziert muss das sein, und da man ja auch gegen die kirche und religion und so ist, kann man ja auch nicht darauf hoffen, dass das leben nach dem tod ein bisschen mehr spaß bringt. ich habe ja auch meine moral und bestimmt auch gewisse weltverbesserische züge, aber da bin ich dann irgendwo doch lieber ein teil der verhassten spaßgesellschaft.


Zeit

17Jun10

keine.


15 minutesMan muss es ja verstehen. Es wurde ja alles schon tausendfach psychologisch dargelegt, vielen ist es Freud und Leid: Pubertäres Verhalten bringt allerlei Spaß mit sich. Darum ist es auch kein Geheimnis, dass jüngere Generationen versuchen, sich von ihren Eltern und den ganzen anderen Spießern und dem Rest der Welt abzusondern, sie suchen dann z.B. sogenannte Subkulturen auf, um sich ihnen anzuschließen und mit ihnen lustig durch die Weltgeschichte zu tanzen – aber mal ehrlich, irgendwo hört der Spaß doch auch auf. Nicht, dass nicht jeder von uns schonmal Dinge gesagt, getragen oder getan hat, die später suuuper Peinlich waren und wegen denen man, würden denn Beweisfotos existieren, jedes Haus anzünden würde. Aber wenn es ernsthaft ganze Gruppierungen von 14-Jährigen Mädchen und androgynen Jungen gibt, die sich unter Pseudonymen wie “ScHdEffüCoRe aKa ButtErfLy-bEbii” auf Internetforen herumtreiben und pessimistischen Schwachsinn über eine Weltsicht, aufbauend auf pinken Herzchen und toupierten Haaren, verzapfen, dann grenzt das meiner Meinung nach schon sehr stark an kollektiven sozialen Freitod. Auf anderer Seite stehen dann sogenannte Anarchisten, die zuhause bei Mami wohnen und mit Playmobil spielen, nach außen hin aber schreien “All Cops Are Bastards!” – super! Zutiefst politische Wohlstandskinder, die ihre Lederjacke heimlich mit Weichspüler waschen… und sowas möchte sich dann armseeligen Glatzköpfen gegenüberstellen, die ihre kranken Ideologien wohl mal bei Opas Märchenstunde aufgeschnappt haben? Feine Sache, sieht ganz so aus, als hätte dieser Planet wirklich eine Zukunft. Naja klar, germanische Runen sehen ja auch echt cool aus. Andere wiederum sitzen den lieben langen Tag lang mit Alkopops vorm Mäcces, kämmen ihren Voki, hören Mobiltelefonmusik und warten auf jemanden, dem man so richtig auf die Zwölve geben kann. Vielleicht sollte man Kindern einfach ihren Spaß lassen, aber es gibt Dinge, die regen auch in ausgeglichen Persönlichkeiten (wie der des Autors, selbstredend) maßgebend Aggressionen an, die nur darauf warten, rausgekotzt zu werden. Nunja, man muss sich wohl daran gewöhnen, dass in einer Stadt wie dieser aus allen Ecken falsche Parolen ertönen und leere Schlachtrufe an Wände geschmiert werden… ich persönlich behalte mir da eine eher subversive Art vor, die etwa so lautet:
Ihr seid doch alle scheisse!


Die GleiseNicht selten ist der Winter zahm, lieb und freundlich, einzig und allein darauf aus, uns wundervolle Schneeballschlachten und unendliche Fotosessions im kühlen Weiß zu bescheren. Seit geraumer Zeit hat er jedoch einen neuen Freund, die globale Erwärmung. Das ist ein fieses, kaltblütiges Monster, gemein und bösartig, dass uns zudem in den späten Wintermonaten auch noch eine globale Erkältung schenkt. Eine grausame Qual ist es da schon, sich mal eben aus dem Haus zur Bushaltestelle oder zurück zu schleppen und die Farbe meiner Hände kommt der meiner lila Wand dabei schon recht nah. Heute jedoch konnte ich neue Hoffnung schöpfen, denn durch die Wolken kämpfen sich nun erstmals sanfte und warme Sonnenstrahlen, von denen man zwar diesertage noch nicht allzuviel erwarten kann, aber die uns sicherlich einen wunderschönen Frühling und einen unerträglich grillenden Sommer bringen werden. Irgendwie mag ich sie, die kleinen, auch wenn sie sich spätestens im August zu heimtückischen Biestern verwandeln werden. So hat jede Jahreszeit wohl ihre Schwächen, aber bis da hin heißt es erstmal: Adieu Schweinekälte, langsam aber sicher.


13:01 Uhr in der Arktis, flimmernde Kälte und der Hosenstall kaputt. Oh Gott, warum muss es Temperaturen geben, bei denen auch Handschuhe sich anfühlen wie Eisbeutel? Naja, aber globale Erderwärmung (-erkältung?) ist ja nicht zwangsläufig der einzige Grund für Minusgrade, so ist man auch schon manchmal im Sommer gegen eine Kältefront sondersgleichen gelaufen. Zwar mag die Gefühlskälte und Emotionslosigkeit im Herbst und Winter Höhepunkte erreichen, jedoch ist das ja nur die Spitze des Eisbergs. Ich dreh die Heizung des Lebens ja so hoch wie sie geht, aber auch da ist irgendwann mal ein Punkt erreicht, an dem das Thermostat des Herzens einen Scheiss auf deine vereiste soziale Umgebung gibt. Knickwärmdingens hier, Pudelmütze da, dennoch sind die Gesichter gezeichnet von Winterdepression und viel zu viel warmer Suppe. Gott, wie ich Suppe hasse… und schon hat sie mich. Es zieht einen weiter runter, als das Schlüsselbändchen im Schwimmbad und nur ein heißer Tee naht zur Rettung. Die Wärmflasche, die gute, auch die is noch auf meiner Seite. Aber dann hätten wir auch schon meine wahren Freunde in der kalten Jahreszeit festgelegt, alles andere gehört zur dunklen Seite der Macht. Und für alle die sich jetzt fragen, ja wo führt dieser eeeendlose Text denn überhaupt hin: Ich finde einfach, der Winter soll sich ins Knie ficken!


der joghurt und der aus der videthek ausgeliehene film werden mich auf dauer auch nicht trösten. ich bin ihr leider immer noch nicht mächtig, der zauberkunst, die die zeit aufhält. nunja, ich muss es wohl einfach irgendwie versuchen… ein paar alte cds hören? nein, welche von denen hatten wir denn nicht schon gemeinsam in der hand? ein paar dvds schauen? aber dass wir uns spiderman 3 ausgeliehen haben, ist jetzt auch nicht so lange her, tja, da war die welt noch in ordnung. die gedanken mit alkohol wegtrinken? nunja, ich bin grade in dieser sekunde betrunken, und trotzdem ist der schmerz so nahe. außerdem bin ich stärker als dieser flüssige teufel… du weißt wovon ich rede. es hilft einfach nicht. vorgestern habe ich mich noch in “ein letzter kuss” gefragt, warum die freunde zach braff verlassen ohne ihm tschüss zu sagen… heute ist es realität. ja gestern, genauer vor ein paar stunden habe ich noch getrauert warum sich die beiden kerle in brokeback mountain so früh verlieren… schon ist es so nah. und so schnell. ich meine, ich bin kein schwuler cowboy, aber ich habe doch gefühle, die ich mit jahrelangen freundschaften verbinde, und wenn diese duch 600 km zerteilt werden, stehe ich den tränen doch sehr wohl nahe… naja zum glück bleibt mir zach braff auf dvd, der weiter für mich alle dramen im krankensaal vorlebt, damit ich ihm auf schritt und tritt folgen kann. wo führt das hin und warum geht das so schnell? grade standen wir noch zusammen auf inlineskates, haben unsere erste band gegründet und vom großen geld als musiker geträumt, schon sind linkin park out und die zeiten als du betrunken auto gefahren bist und wir zu fedde le grand abspacken auch schon längst vergangenheit, standen sie uns doch noch so nahe. zusammen im stau auf der autobahn, cornflakes mit literweise h-milch frühstücken und nebeneinander pissen im garten des besten, spielfaulen drummers der welt, macht es einen schlag und alles geht über in den ordner vergangenes und melancholisches. aber glaub mir, mein kopf ist kein macbook und es gibt hier keine ordner! jeder einzelne moment hat mich geprägt und wird es auch immer… verprich mir, dass wir uns wiedersehen, so wie früher, versprich mir es wird alles gut. es werden noch viele abschiede kommen, und jeder einzelne wird mich zerreißen wie die hungrigen wölfe, die ihre krallen in meine tür schlagen. aber sag mir einfach, dass wir hierher zurück kommen, du hättest ja auch nicht damit gerechnet, heute nochmal einen schritt in die wohnung deiner kindheit zu setzen… und verzeih mir, dass ich mich unter alkoholeinfluss verabschieden musste… anders hätte ich es wahrscheinlich gar nicht geschafft. verdammt, du oder ich, wir sind ja nicht tot. versuchen wir einfach in positiv in die zukunft zu sehen, auch wenn es schwer fällt. ich liebe dich mann, wir sehen uns wieder. mindestens einmal im monat. und dann hauen wir auf den putz, wie in alten tagen… als du auf dem fahrrad neben mir hergefahren bist und ich faul im bus saß. wir packen das!


es ist ganz einfach. man muss nicht immer alles in viele worte packen, viele dinge sind zu einfach um sie kompliziert zu machen. oder aber sie sind zu kompliziert um sich gedanken zu machen, die sie komplex erscheinen zu lassen. geht es darum die logik innerhalb von gefühlslagen auszumachen, so wäre es sicherlich einfacher am nachthimmel nach jimi hendrix zu suchen. mit sicherheit werde ich auch dies nicht tun, aber wovon ich hundert prozent die finger lasse ist eben dieses suchen ohne finden in meinen emotionen. zeitverschwendung. da erfinde ich lieber selber sudokus auf küchenrollenpapier. bringt mehr. wäre es eine lösung alles von einem logischen gesichtspunkt aus zu betrachten, dann wären wir maschinen. roboter. ipods.
es ist nicht auszuhalten, der gedanke, wir würden alles logisch betrachten. es gäbe bestimmt keine liebe mehr. auch sex ohne das zeugen von nachkommen. scheiss aufs ich. scheiss aufs über-ich. das ES rockt. ES for president.
ich möchte nicht alleine sein. darum verlasse ich mich auf mein herz, das führt mich schon zu einer verwandten seele, die mich auf meinem lebensweg begleitet. ich muss doch nochmal zu dir, hab mir doch erst am montag eine neue 6er bus karte gekauft. und meine instinkte stimmen mir da zu. vertrau mir. vertrau dir. vertrau deinem inneren und fick die logik.
bleib bei mir.


wenn man als kleiner junge auf ein skateboard steigt, und sich stolz und wagemutig vom großen hügel runterstürzt, fühlt man sich groß und stark. zumindest so lange, bis man dann das erste mal auf die knie fällt. das kommt vor, doch man wird bestimmt wieder auf das skateboard steigen. wahrscheinlich. wenn man zu oft hinfällt, dann denkt man sich als kleiner junge vielleicht, ich werde doch kein skateboarder. vielleicht doch lieber rockstar oder astronaut. so einfach ist das. aber ich kann das nicht. denn die liebe ist schwerer zu steuern als ein brett mit vier rollen. es gibt hügel die man nicht sieht, unebenheiten und schlaglöcher. es ist dieses auf und ab, was uns in ständige gefahr bringt zu stürzen, aber eben dies macht auch den reiz der liebe aus. aber woran kann ich mich festhalten? wo ist das geländer wenn ich falle?
und warum brauchen wir das fallen so? um das aufstehen wieder zu lernen? ist es das wissen um den schmerz des anderen, den wir brauchen, um zu wissen, dass es sich lohnt auch mal zu stürzen? lieben wir den schmerz, wenn wir eines tages dann alleine an den ort gehen, an dem wir früher immer zu zweit standen? wir gehen in uns und sehen noch die lachenden gesichter von damals vor uns… es sind schöne erinnerungen. auch die schlechten… die schlimmen auseinandersetzungen. hätten wir damals etwas anders machen können, damit wir heute nicht so alleine an diesem ort stehen, sondern immer noch hand in hand? können wir es wieder rückgängig machen, und wieder zu zweit im winter auf den treppen sitzen und nudeln essen, während wir über unsere zukunft schwärmen? ist es dann real? oder lediglich unsere so lebendig wirkende erinnerung? wäre etwas anders gelaufen, wenn ich dich damals nicht unter dem baum geküsst hätte? wäre uns schmerz erspart geblieben? hätte ich uns mehr schmerz zugefügt? werden wir uns noch stärker stoßen, als es bisher der fall war? eins kann ich jedoch mit gewissheit sagen… ich brauche den schmerz. ich liebe seine ästhetik, ohne dabei jetzt in klischees einer haarfixierten jugendkultur oder gar eine pessimistische weltsicht zu verfallen. ich weiß was er bedeutet. schmerz bedeutet liebe. ist denn überhaupt eine liebe ohne schmerz möglich? oder aber ist ein schmerz ohne liebe möglich?


Sodala, jetzt ist es also bald soweit. Man freut sich, man organisiert kräftig für die Party, auf die man sich so freut und vor der man so Angst hat. Der 18te also… Mensch Junge, bist du aber groß geworden. Und ein kräftiger Kniff in die Backe. Aber ist das denn so super? Ich weiß ja nicht, habs ja auch noch nicht erlebt! Aber vermutlich ist das der Gedankengang den jeder durchmacht, bevor er sich in eine neue Einheit auf dem Zahlenstrahl der westlichen Zeitrechnung stürzt. Es rückt so nahe, dann bin ich erwachsen, gibt es denn nicht Dinge die vorher nochmal gemacht werden müssen? Ein letztes mal Baden als Kind, eine letzte Pizza essen, ein letztes mal verbotenerweise Texas Chainsaw Massacre schauen, oder auf den I am Adult-Link bei YouPorn drücken? Ein letztes mal illegale Dinge mit der 8 Monate älteren Freundin machen? Hach es ist zu viel um es wirklich alles durchzuziehen, und wo wir grade dabei sind, ein letztes mal verboten einen durchziehen? Ach nee, das bleibt ja verboten! Nun ja, ich bewältige diese Hürde denke ich auf meine Weise, meinen letzten unschuldigen Sonntag verbringe ich damit, einfach das nochmal durchzuleben, was meine Jugend am meisten prägte… Ja, richtig! Ich höre mir alle Blink-182 Alben in chronoligischer Reihenfolge (bin grade bei Dysentery Gary) an. Schwachsinn? Definitiv, aber wer will sich nicht einfach noch ein letztes mal in infantiler Sinnlosigkeit suhlen? In diesem Sinne, bis demnächst dann, in der Welt der stoppelbärtigen, rauchenden, Wein trinkenden komischen Erwachsenen! Wir sehen uns…


Streit liegt mir fern. Manchmal zumindest. Heute tut er es definitiv, er liegt zurück, und das um genau zu sein 3 Tage. Aber seien wir doch ehrlich, im Moment brauch ihn auch nicht, den Streit, den alten Arsch! Immer dann wenn man mal mit dem richtigen Bein aufsteht und denkt “Heute wirds Gut, einfach gradeaus ins Leben rein!”, dann kommt er dazwischen und verlangt Zoll. Ich kann mir echt vorstellen, dass er keine freunde hat, drum ist er so frustriert und spielt sich so auf. Naja vielleicht gibt es sowas wie ein Abhängigkeitsgefühl, dem er nachgeht, denn es gibt ja auch diese streitsüchtigen, aber mit dem Geben und Nehmen ist er bei mir an der falschen Adresse!
Im Moment juckt es mich aber wirklich reichlich wenig, denn die Sonne hat ihn vertrieben und mich auf Heldenhafte weise gerettet. Sie trägt mich auf ihren Strahlen in Richtung gute Laune, und wenn doch mal wieder Wolken kotzen sollten, laufe ich einfach über einen Regenbogen davon.
Es ist der gute Geschmack des Lebens, und der Liebe die mich oben halten und tragen, und hierher kann mir keine schlechte Laune folgen. Zumindest bis ich am Ende des Regenbogens angekommen bin, und mich eventuell einfach kein Topf mit Gold erwartet, sondern ein Eimer mit Exkrementen, der Scheisse des Lebens, der ich dieser Tage gekonnt aus dem Weg gehe. Aber bedenkt man, dass das Schicksal manchmal ganz schön britischen Humor besitzt, will ich nicht ausschließen dass es mich in the middle of the rainbow einfach mal mit einem makaberen Lachen runterschubst.
Bis dieser Zeitpunkt jedoch kommt, genieße ich die Höhenluft mit jedem Zug, als wäre es mein letzter.
Sonne ich komme!
Oder eben doch Eimer, aber ich denke, ich bin noch nicht weit genug in Stochastik um mir Gedanken zu machen, wie es enden wird!




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